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mehr als wohnen, Hunziker Areal, Zürich

2012-2015, Futurafrosch, Duplex Architekten, Müller Sigrist, Pool Architekten, Miroslav Šik, Foto: Ursula Meisser

Lange Eng, Albertslund, Dänemark

2009, Bofællesskabet Lange Eng, Dorte Mandrup, Foto: Laura Stamer

Lange Eng, Albertslund, Dänemark

2009, Bofællesskabet Lange Eng, Dorte Mandrup, Foto: Laura Stamer

Hardturm Zürich, Schweiz

2001, Kraftwerk1, Stücheli Architekten mit Bünzli Courvoisier, Foto: Rainer Zimmermann

Zwischenräume, FrauenWohnen München Riem, 2007

Foto: Lurildo Meneses Silva

Keine Angst vor Partizipation! – Wohnen heute

17.3. bis 12.6.2016 

Die Fortentwicklung des Wohnungsbaus in den europäischen Großstädten steht angesichts der nicht nachlassenden Urbanisierung, eines wachsenden Interesses an Wohneigentum und einer ebenso steigenden Differenzierung von Wohnbedürfnissen gegenwärtig vor dramatischen Herausforderungen. Die wichtigsten Fragen sind dabei die nach der notwendigen und möglichen städtebaulichen Dichte, einer ausgeglichenen sozialen Mischung ebenso wie nach der Wohnqualität. Als Reaktion auf den von wirtschaftlichen Faktoren bestimmten Wohnungsmarkt entstehen gegenwärtig neue Bauinitiativen. Nach individuellen Anforderungen und selbstbestimmten Organisationsformen ausgerichtet, folgen diese Wohnprojekte der Baugemeinschaften oder Genossenschaften einem gemeinsamen Ansatz: Partizipation!

Das Architekturmuseum der TU München stellt zwölf aktuelle Projekte kooperativen Bauens vor, die jeweils nach ihrer inhaltlichen Ausrichtung, dem Entstehungsprozess, der baulichen Umsetzung, der Verwaltungsstruktur und den Formen des Zusammenlebens befragt werden. Jedes zeigt dabei sein eigenes, individuelles Profil. Zu den gezeigten Beispielen zählen aktuelle Quartiersentwürfe wie für das Hunziker Areal in Zürich (Baugenossenschaft mehr als wohnen) oder WagnisART auf dem Domagkgelände in München (wagnis eG) wie auch Bauvorhaben bereits etablierter und sich erweiternder Genossenschaften wie Sargfabrik Wien oder Kraftwerk 1 Zürich. Alle Wohnprojekte verfolgen integrative, generationsübergreifende und nachbarschaftliche Ansätze. Diese sind grundlegend für das bauliche Raumprogramm, das sich durch offene und flexible Strukturen und neue Grundrisslösungen auszeichnet – und darin liegt ihre Aktualität. Alle gemeinsam werfen sowohl die Frage nach der Schnittstelle zwischen den Bedürfnissen der Bewohner und den Gestaltungsmöglichkeiten und zukünftigen Aufgaben des Architekten in diesen gesellschaftlich bedingten Entscheidungs- und Gestaltungsprozessen auf als auch nach den politischen Rahmenbedingungen, die solche Experimente möglich machen.

Zu fünf ausstellungsbegleitenden Abendveranstaltungen werden Gäste aus den Bereichen Genossenschaften, Politik und Architektur eingeladen, um die verschiedenen Möglichkeiten, Modelle und Umsetzungen in ihrer Entwicklung, aber auch hinsichtlich ihrer Tragfähigkeit und Relevanz für die Zukunft zu diskutieren. Programm

In speziell für die Ausstellung entstandenen filmischen Beobachtungen von HyggeTV (Lene Harbo Pedersen/Jörg Koopmann) werden die einzelnen Wohnprojekte porträtiert. Zeichnungen von Sabine Hirsig. Die Ausstellung wurde kuratiert von Hilde Strobl.

Eine Kooperation des Architekturmuseums der TU München mit der mitbauzentrale münchen.

Ausstellungsgestaltung: unter der Mitarbeit von Kofink Schels und KW NEUN Grafikagentur (Grafik)

Die Ausstellung wird unterstützt durch den Förderverein des Architekturmuseums der TU München

Projektpartner: BDA Landerverband Bayern und Hans Sauer Stiftung

Eröffnungsrede von Christiane Thalgott. Download

Publikation zur Ausstellung:

Andres Lepik & Hilde Strobl (Hg.)

96 Seiten/über 100 Abbildungen

München 2016

ISBN 978-3-9817790-0-4; 14,90 €

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Architekturmuseum der TU München, mitbauzentrale münchen (Hg,), Autoren: Hilde Strobl, Natalie Schaller, Heike Skok

Hatje Cantz Verlag 2016

deutsch/englisch | 96 Seiten | circa 20 Illustrationen | 8,90 EUR

ISBN 978-3-7757-4178-1

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Veranstaltungen im Kontext der Ausstellung:

Gäste: Christoph Miller (wagnis e.G.), Yvonne Außmann (WOGENO e.G.), Sabina Prommersberger (FrauenWohnen e.G.) und Elisabeth Merk (Stadtbaurätin München)

Dritter Raum, Architekturmuseum der TUM in der Pinakothek der Moderne

 

 

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ALLE FÜR EINS

Workshop zur aktuellen Ausstellung “Keine Angst vor Partizipation! – Wohnen heute” im Rahmen des Programms "Kultur öffnet Welten" für Familien mit Kindern und Jugendliche

Offene Teilnahme ohne Voranmeldung. 

Einstieg möglich jede Stunde (11:00, 12:00, 14:00, 15:00 Uhr – insgesamt begrenzet auf jeweils 25 Teilnehmer)

Mach mit! Das Puzzle der Gemeinschaft beginnt.1,2,3…Los!

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EINS FÜR ALLE | 

Workshop für alle Partizipanten, Kinder (ab 6 Jahre), Jugendliche und Erwachsene mit Anmeldung | begrenzte Teilnehmerzahl |

Wieviel Platz brauchen wir zum Wohnen, zum Schlafen oder zum Essen? Wo planen wir die Gemeinschaftsküche und wo decken wir den Tisch? Im Workshop „Eins für Alle“ wird Scrabbeln zum Ideenpool der Gemeinschaft...

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weitere Termine:

Do 5.5., 26.5.| 18.30 und Mi 11.5. | 15.00

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Susanne Hofmann (die Baupiloten BDA – Berlin), Sabine Wolf (Kalkbreite Zürich), Elisabeth Hollerbach (wagnis München) und Rainer Hofmann (bogevischs buero – München)

Moderation: Andres Lepik

Dritter Raum, Architekturmuseum der TUM in der Pinakothek der Moderne

 

 

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Gäste: Andreas Hofer (Zürich Kraftwerk 1) und Franz Sumnitsch, (Sargfabrik Wien

Moderation: Hilde Strobl

Dritter Raum, Architekturmuseum der TUM in der Pinakothek der Moderne

 

 

 

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Workshop für Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 14 Jahren (2-tägig) zur Ausstellung "Keine Angst vor Partizipation! – Wohnen heute" des Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne

 

 

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