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Paul Schneider-Esleben Flughafen Köln-Bonn (1962-73)

© Architekturmuseum TUM | Foto: Walter Mogg

Porträt Paul Schneider-Esleben © Architekturmuseum TUM

Paul Schneider-Esleben, Rolandschule Düsseldorf (1957-62)

© Architekturmuseum TUM | Foto: Inge Goertz-Bauer

Paul Schneider-Esleben, Haniel-Garage Düsseldorf (1950-53)

© Architekturmuseum TUM | Foto: Rudolf Eimke

Paul Schneider-Esleben, Haniel-Garage Düsseldorf (1950-53)

© Architekturmuseum TUM

Paul Schneider-Esleben, Kloster und Redaktionsgebäude des Jesuitenordens Nymphenburg (1961-65)

© Architekturmuseum TUM | Foto: Sigrid Bühring

Paul Schneider-Esleben, Mannesmann-Hochhaus Düsseldorf (1954-58)

© Architekturmuseum TUM Foto: Margret Hoppe, 2015

Paul Schneider-Esleben. Architekt

16.7. bis 18.10.2015 

Paul Schneider-Esleben (1915–2005) zählt zu jenen Architekten, die mit ihren Bauten die Nachkriegsmoderne, das Bauen von Megaprojekten in Beton, die High Tech-Architektur und das Weiterbauen im Bestand beeinflusst haben. Mit dem Mannesmann-Hochhaus in Düsseldorf (1954–1958) baut er den ersten Stahlskelettbau mit Vorhangfassade in Deutschland. Schneider-Esleben zeigt sich in seiner technischen und konzeptuellen Ausrichtung als innovativ: Betrachtet er die Rolandschule in Düsseldorf (1957–1961) als pädagogisches Reformprojekt und bindet Avantgardekünstler der Gruppe ZERO und Joseph Beuys ein, entwickelt er für den Flughafen Köln-Bonn (1962–1971) ein Verkehrskonzept, dass ihn zum Berater von Flughafenprojekten weltweit werden ließ. Auch wenn die meisten der Bauten Schneider-Eslebens erhalten sind, wirft der Abriss seiner ARAG-Hauptverwaltung in Düsseldorf auch ein Licht auf die anhaltende Debatte um den Denkmalwert der Nachkriegsmoderne.

Anlässlich seines hundertsten Geburtstages widmet das Architekturmuseum der TUM Paul Schneider-Esleben die erste Retrospektive aus dem umfangreichen Nachlass, der 2006 vom Museum aufgenommen wurde. Die Ausstellung zeigt das Werk eines  vielseitigen Architekten, der ein außerordentlich begabter Zeichner und ein vielseitiger Designer war und Möbel und Schmuck entwarf.

Der Katalog zur Ausstellung mit zahlreichen Illustrationen und wissenschaftlichen Aufsätzen von Adrian von Buttlar, Sara Hayat, Regine Heß, Andres Lepik, Ursula Ringleben, Wolfgang Voigt, Jürgen Wiener, Karin Wilhelm u. a. erscheint im Hatje Cantz-Verlag.

Ausstellung und Katalog werden unterstützt durch

Kunststiftung NRW

Kulturstiftung der Länder

PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne e.V.

Förderverein des Architekturmuseums der TU München

Wüstenrot Stiftung

Siedle

Der Film DER LIEBE GOTT STECKT IM DETAIL – DER ARCHITEKT PAUL SCHNEIDER-ESLEBEN (46 Min.), Dokumentarfilm von Josef Mayerhofer und Gereon Wetzel, aus der Ausstellung ist nun Online abrufbar: www.doccollection.de/stream/gruss/

Website zu Leben und Werk des Architekten Link

Publikation zur Ausstellung:

Andres Lepik und Regine Heß (Hg.)

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Veranstaltungen im Kontext der Ausstellung:

Kuratorenführung mit Regine Heß:

Weitere Termine:

MI 22.7., 12.8., 26.8. und 23.9. | 15.00

DO 16.7. und 13.8.2015 | 18.30

SA 8.8., 15.8., 29.8., 26.9. und 3.10.2015 | 16.00

SO 26.7., 23.8.2015 | 14.00

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