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SYMPOSIUM: Die Erfindung der Landschaft

05. Dezember 2014, 10 - 17 Uhr

Landschaft ist ein lebendiger Organismus, der sich fortlaufend verändert. Ebenso dynamisch verändert sich auch die Gesellschaft mit ihren Ansprüchen an die Landschaft. Der französische Landschaftsarchitekt Bernard Lassus stellte deshalb bereits in den 1990er Jahren fest: „Wir sind gezwungen erfinderisch zu sein, denn die Landschaft von morgen ist ein Rätsel und die Landschaft von gestern lässt sich nicht rekonstruieren.“

Das Symposium ist Teil einer Veranstaltungsreihe zum Thema „Erfinderische Analysen in der Landschaftsarchitektur“. Das Erfinden von neuen Herangehensweisen an die Landschaft spielt angesichts massiver globaler Umweltveränderungen eine immer wichtigere Rolle. In dieser Hinsicht sind nicht nur Techniker und Naturwissenschaftler gefragt, sondern gerade Landschaftsarchitekten und innovative Gestaltungsprinzipien, die auf besondere und oftmals verborgene Eigenschaften eines Ortes reagieren.

Wie (er)finden wir kreative und innovative Ansätze, um unsere Umwelt neu zu entdecken? Diese und ähnliche Fragen werden in einer Runde international renommierter Expertinnen und Experten diskutiert. Es sprechen:

Günther Vogt, Landschaftsarchitekt (Zürich), Peter Haimerl, Architekt (München), Lois und Franziska Weinberger, Künstler (Wien) und  Monika Gora, Landschaftsarchitektin und Künstlerin (Malmö).

Eine Kooperation des Architekturmuseums mit dem Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und industrielle Landschaft der TU München

Ernst von Siemens-Auditorium in der Pinakothek der Moderne | Eintritt frei 

Foto: Projekt Lois Weinberger, Fotograf: Udo Weilacher