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Die Architektur von Fehling und Gogel, vor allem präsent in den wissenschaftlichen Institutsbauten in Berlin und München, lässt sich nicht mit stilistischen Kriterien fassen, auch wenn ihre Herkunft von Mendelsohn und Scharoun, bei dem Fehling gelernt hatte, oder Max von Taut, bei dem Gogel studiert hatte, ersichtlich ist. Ihre Interessen gelten aber nicht irgendwelchen expressionistischen oder organischen Formassoziationen, sondern der Bedeutung der Funktion, die sie "von innen nach aussen" rational überprüfen und entwickeln. Es mag die Ironie der Geschichte sein, das heute gewisse dekonstruktive Tendenzen formal den Bauten der Architekten nahekommen, allerdings ohne deren grundlegende inhaltliche Bedeutung.
Anhand dreier exemplarischer Bauten aus verschiedenen Schaffenszeiten werden die Charakteristika der Architektur von Fehling + Gogel dokumentiert.