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Stefan Canham und Rufina Wu, Portraits From Above. Hong Kong's Informal Rooftop Communities, 2008

Gebäude 5 | Tai Kok Tsui Gegend | Building 5 | Tai Kok Tsui Area | © Stefan Canham / Rufina Wu

Roman Bezjak, Socialist Modernism, 2005–2010

Sankt Petersburg, Russland, 2009 | © Roman Bezjak

Nicoló Degiorgis, Hidden Islam, 2009–2013

Islamischer Gebetsraum in einer Lagerhalle | Provinz Venedig, Italien (VE30038) | © Courtesy of the artist: Nicoló Degiorgis

Livia Corona, Two Million Homes for Mexico, 2007–2014

Freunde aus der Nachbarschaft. Tijuana, Mexiko | © Livia Corona, 2009

Peter Bialobrzeski, „Yet Untitled“ #4, 2014

© Courtesy of the artist: Peter Bialobrzeski

Julian Röder, Lagos Transformation, 2009

Stillgelegte Schienenbahn unterhalb der Eko-Brücke in der Gegend Costain, Lagos, Nigeria | © Julian Röder

ZOOM! Architektur und Stadt im Bild

10. März–17. Mai 2016 im Az W Architekturzentrum Wien

Die Architektur der Gegenwart steht hinsichtlich ihrer Aufgabenfelder in einem radikalen Wandel und Architekturfotografie spielt als Medium der Vermittlung und Präsentation zwischen Architekten, Auftraggebern sowie einer breiten Öffentlichkeit eine zentrale Rolle. Angesichts der fortschreitenden globalen Urbanisierung, den wachsenden Problemen durch Migration und sozialer Ungleichheit wenden sich auch immer mehr Fotografen den Realitäten zu, die daraus für die Wohn-, Arbeits- und Lebenswelten der Menschheit resultiere

Die Ausstellung des Architekturmuseums der TU München wird in leicht verkürzter Form vom Az W übernommen. „Zoom!“ zeigt Fotografien und Videoarbeiten von dreizehn internationalen Fotografen der Gegenwart, die sich Jenseits einer auf Repräsentation von Architektur zielenden Fotografie auf die Darstellung von Spuren der gegenseitigen Wechselbeziehung von Gesellschaft und Architektur konzentrieren. Sie liefern wichtige Informationen darüber, wie die Bauten funktionieren, wenn die Baufirmen das Gelände verlassen haben, oder wie sich Stadt- und Dorfstrukturen durch die Bewohner und deren soziale und kulturelle Prägung oder wirtschaftliche Faktoren verändern. Im Nebeneinander der Aufnahmen aus verschiedenen Ländern und Kontinenten – von Italien bis Nigeria und China – werden Brüche und Gemeinsamkeiten sichtbar. 

Gezeigt werden Fotografien und Videoarbeiten von Roman Bezjak, Peter Bialobrzeski,  Stefan Canham und Rufina Wu, Livia Corona, Nicoló Degiorgis, Jörg Koopmann, Eva Leitolf, Myrzik und Jarisch, Stefan Olàh, Julian Röder, Simona Rota, Andreas Seibert und Fabian Vogl.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Hilde Strobl.