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Mit der Ausstellung „draußen“ widmet sich das Architekturmuseum der TU München erstmals in seinem Programm der Landschaftsarchitektur. Nachdem schon mehrfach in den vergangenen Jahren die soziale Relevanz von Architektur in der Gegenwart präsentiert wurde, rückt nun auch jene Disziplin in den Fokus, die einen sehr viel weiteren räumlichen und zeitlichen Horizont behandelt. „Landschaftsarchitektur“ scheint zwar in der öffentlichen Vorstellung noch immer von der Sehnsucht bestimmt, für die Harmonisierung zwischen den explosiv ausgreifenden Städten einerseits und der Natur andererseits zu planen. Aber diese Idee entspricht längst nicht dem gegenwärtigen Stand einer Disziplin, die sich angesichts der radikalen Umformung des Planeten Erde in Richtung einer analytisch-kritischen Perspektive entwickelt. 



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Der in Burkina Faso geborene und seit 2005 in Berlin ansässige Francis Kéré gehört zu den wichtigsten internationalen Vertretern einer sozial engagierten Architektur. Schon mit seinem ersten Werk, der Grundschule in Gando, Burkina Faso, gewann er 2004 den renommierten »Aga Khan Award for Architecture«. Ausgezeichnet wurde Kéré für die beispielhafte Verbindung von gesellschaftlichen und ökologischen Ansätzen in seiner Gestaltung. Seither hat er viele weitere nationale und internationale Preise gewonnen und ist wegen seiner innovativen und herausragenden Entwürfe weltweit bekannt. Speziell auf dem afrikanischen Kontinent ist er wegen seiner konsequenten Verknüpfung von ethischen und ästhetischen Prinzipien ein wichtiges Vorbild für die kommende Generation. In Deutschland erreichte er ab 2009 besondere Aufmerksamkeit mit dem Projekt »Operndorf Afrika« für Christoph Schlingensief.

 

 



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Die Ausstellung widmet sich einem Architekturtypus, der vor rund sechzig Jahren in den USA erfunden wurde und sich bis heute zu einem globalen Phänomen entwickelt hat. Über den Einfluss schreiben und diskutieren Stadtplaner, Soziologen und selbst Psychologen schon seit Jahrzehnten, während die architektonische Gestalt der Mall dagegen meist nur am Rande behandelt wird. Die Ausstellung des Architekturmuseums der TU München stellt die bauliche Entwicklung der Shopping Malls  in den Vordergrund, die mit dem Einkaufszentrum des österreichischen Architekten Victor Gruen im Amerika der 1950er-Jahre ihren Anfang nahm.

Die Ausstellung wird unterstützt von PIN. Siftung der Pinakothek der Moderne e.V.und ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG

Führungen "aus erster Hand": Mi 20.7., 27.7.: 15.00 Simone Bader
Mi 10.8, 31.8., 14.9., 28.9.: 15.00 Katrin Bäumler

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In den europäischen Großstädten stellt sich die Frage nach der nötigen und möglichen städtebaulichen Dichte gleichwie nach der Wohnqualität. Als Reaktion auf einen gesellschaftlichen Wandel und einen oftmals mehr an wirtschaftlichen Faktoren als an Wohnbedürfnissen ausgerichteten Wohnungsmarkt, entstehen gegenwärtig in ganz Europa auf Initiative von Baugruppen, Genossenschaften oder Architekten Gemeinschaftsbauprojekte, die nach individuellen Anforderungen und selbstbestimmten Organisationsformen ausgerichtet sind.

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Das Urban-Think Tank (U-TT) ist als ein „Interdisciplinary Design Studio“ angelegt und seine Architekten und Gründer Alfredo Brillembourg und Hubert Klumpner verstehen sich als strategische Planer. U-TT startete 1998 in Caracas (Venezuela) und widmete sich unmittelbar der praktischen Arbeit vor Ort, d.h. der detaillierten Analyse der urbanen Situation, besonders der Favelas und ihrem sozialen und ökonomischen Verhältnis zur Stadt.

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Anlässlich seines hundertsten Geburtstages widmet das Architekturmuseum der TUM Paul Schneider-Esleben die erste Retrospektive aus dem umfangreichen Nachlass, der 2006 vom Museum aufgenommen wurde. Die Ausstellung zeigt das Werk eines vielseitigen Architekten, der ein außerordentlich begabter Zeichner und ein vielseitiger Designer war und Möbel und Schmuck entwarf.

 

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Die Ausstellung „Zoom!“ zeigt Fotografien und Videoarbeiten von achtzehn internationalen Fotografen der Gegenwart, die sich Jenseits einer auf Repräsentation von Architektur zielenden Fotografie auf die Darstellung von Spuren der gegenseitigen Wechselbeziehung von Gesellschaft und Architektur konzentrieren. Sie liefern wichtige Informationen darüber, wie die Bauten funktionieren, wenn die Baufirmen das Gelände verlassen haben, oder wie sich Stadt- und Dorfstrukturen durch die Bewohner und deren soziale und kulturelle Prägung oder wirtschaftliche Faktoren verändern.



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Die Architektur am Anfang des 21. Jahrhunderts steht in einem historischen Umbruch. Über Jahrhunderte hinweg war das Entwerfen von Architektur durch Prozesse des Zeichnens, Modellierens und durch weitere Medien bedingt und begleitet, die materiell-körperliche Spuren von der Arbeit des Architekten hinterlassen haben. Die in Nachlässen und Archiven bewahrten Skizzen, Planmaterialien und Modelle sind Grundlage architekturhistorischer Forschung und Darstellung. 

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Die zeitgenössische Architektur in Afrika zeigt im Bereich des sozial engagierten Bauens derzeit viele innovative Ansätze: Ob Schulen, Kindergärten, Marktanlagen, Kliniken, Kulturzentren, Sportanlagen oder Versammlungsräume – es sind gerade öffentliche Bauten und gemeinschaftliche Einrichtungen, an denen sich neue Nutzungs- und Baukonzepte abzeichnen.

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Eine Ausstellung des Architekturmuseums im Auftrag und unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der TU München Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang A. Herrmann, kuratiert von Prof. Dr. Winfried Nerdinger

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Während der Sanierungsarbeiten in der Pinakothek der Moderne München mussten die dort beheimateten Sammlungen ihre Ausstellungsorte räumen und erhielten dafür eine neue und einmalige Gelegenheit: Die SCHAUSTELLE, ein temporärer Pavillon in direkter Nachbarschaft zur Pinakothek der Moderne.

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